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Keinnacht überall

Ich mag Weihnachten nicht.

Dieses Getue des gegenseitigen Liebhabens und Achtens und Schätzens mit Menschen, mit denen man meist nichts anzufangen weiß.

Die Hoffnung auf irgendwelche Geschenke, die man nicht mag, nicht braucht oder sich selbst kaufen könnte, hätte man sie als nötig erachtet. Übersättigung und Selbstzufriedenheit und Vorspiegelung von Wohlbefinden und Freude. Reine Übertünchung und festhalten an Oberflächlichkeit. Ich schenke seit Jahren nichts mehr und möchte auch selbst keine Geschenke.

Sylvester ist auch so ein Tag. Gespielte Fröhlichkeit und erzwungenes Besäufnis an einem künstlich erstellten Tag an dem plötzlich Altes enden und Neues beginnen soll. Mit Feuerwerk und im wahrsten Sinne hinausgeschmissenem Geld. Und eine Woche später sind die guten Vorsätze vergessen und die alte Bequemlichkeit in der Einrichtung des Lebens hat Dich wieder in den Fängen. Warum was ändern? Es ist doch sowieso alles so eingerichtet und gewohnt in seinem Gang. Nur nichts wirklich Neues, es könnte sich als unbequem herausstellen und zum plötzlichen Denken zwingen.

Geburtstage sind das Letzte. Hier in diesem Beitrag und im täglichen Leben und jährlichem Erleben. Warum feiern, dass man an einem bestimmten Tag geboren wurde? Es war keine bewusste Entscheidung oder Herbeiführung hier auf diesem Erdenrund aufzukreuzen und die jährliche Erinnerung daran macht diesen Tag nicht wertvoller. Wieder geht es überwiegend um Kommerz, um Geldausgeben. Und am nächsten Tag ist man doch nicht glücklicher.

25.12.13 14:31
 
Letzte Einträge: Gehobenes Deutsch für Tiefstapler, Upanischaden, Selbsterkenntnisdilemma, Selbstmord


bisher 5 Kommentar(e)     TrackBack-URL


schmetterlingslarve / Website (25.12.13 15:14)
Da muss ich dir einfach widersprechen! Ich fange mal hinten an, bei den Geburtstagen... Also es geht nicht darum einen bestimmten Tag zu feiern, sondern darum dass andere zeigen wollen, dass sie dich mögen und sich freuen dass du lebst und in ihrem Leben bist. Das mag manchmal geheuchelt sein, aber sicher nicht immer. Silvester ist ein Tag im Jahr (gut es kann auch irgendein anderersein, aber dieser ist praktisch, weil vorgegeben), als Zeitpunkt, wo man über sein Leben nachdenken kann, was gut gelaufen ist, was nicht so gut gelaufen ist, und wo man darüber nachdenken kann, was man verbessern kann und möchte. Nie Bilanz im Leben zu ziehen finde ich bringt einen nicht weiter. Klar könnte man auf das Feuerwerk verzichten, aber auch das ist einfach (für mich!) ein schönes Symbol, dass das Alte vergangen ist und etwas Neues anfangen kann (wenn man will). Und wenn man wirklich will, dann kann man das auch länger als die ersten 5 Tage des neuen Jahres durchziehen.
So und nun bin ich bei Weihnachten angekommen. Wahrscheinlich fallen jetzt alle aus dem Rahmen wenn ich sage, dass Weihnachten nicht wegen der Geschenke gefeiert wird, sondern dass das ganze einen tieferen Hintergrund hat. Darum regt es mich auch etwas auf dauernd in den blogs zu lesen, wie schrecklich Weihnachten ist. Weißt du, was ein kleiner Junge zu mir gestern gesagt hat, als ich ihn gefragt habe, was das schönste Geschenk war? Das Christuskind. Der hat's begriffen. Weißt du was noch gefragt wurde? Was Jesus im Himmel vermisst hat, dass er zu uns auf die Erde gekommen ist?
So. Ende der Durchsage.


Lebenssuppe (25.12.13 15:31)
*lol* Und die Religionen der Juden, Moslems, Hindus, Buddhisten, Wiccas usw.usw.usw. sind selbst Schuld, nicht an Christus zu glauben und so kein Weihnachtsfest feiern zu dürfen.

Es ist nur seltsam, dass das eigentliche Weihnachtsfest mit Tannengrün auf einen keltischen Brauch zurückgeht und die Wintersonnwende feiert. Die Kirche hat diesen Brauch nur aufgegriffen, um ein paar Heiden mit etwas weniger Gewalt zum Christentum zu bekehren. Christus wurde sicherlich NICHT am Heiligabend geboren.
Und kleine Kinder, die ja ühühüberhaupt nicht beeinflusst werden, als Beispiel für, ja was eigentlich?, anzuführen ist natürlich äußerst tiefsinnig und treffend.
Was Jesus im Himmel vermisste?
Wahrscheinlich seine Freiheit.


schmetterlingslarve / Website (25.12.13 15:51)
Ich weiß, dass es auf einen heidnischen Brauch zurückzuführen ist. Und Jesus ist wahrscheinlich im April geboren worden, und der STern von Bethlehem war eine Konstellation von Planeten und Sonne und was weiß ich. Du hast Recht natürlich werden Kinder beeinflusst. Und trotzdem denke ich, dass der tiefere Sinn von Weihnachten heute eher verloren gegangen ist.


Lebenssuppe (25.12.13 16:07)
Ja, das denke ich auch und hab ich mit meinen Worten genau so geschildert.

Damals, als ich noch jung war, also ca. 650 n.Chr. wurden noch Karpfenschuppen als Gabe des Fürsten geehrt und um den Hals getragen, um übers Jahr immer genügend Kleingeld für die Haferschleimsuppe am Markttag zu haben.
DAS war noch echte Dankbarkeit von jedem, der eine ergatterte.
Aber HEUTE ...


schmetterlingslarve / Website (25.12.13 22:16)


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