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Suchttagebuch 22.12.2013

Jetzt sind aus einer Woche nichttrinken drei Tage Dauerbesäufnis geworden und ich stehe wieder am Anfang. Ich verstehe mich selbst nicht und bin hin und hergerissen zwischen Frust, Verzweiflung und Gleichgültigkeit. Ich habe ja schon immer wieder Monatelang nichts getrunken, aber im Moment scheint es mir schwerer denn je zu fallen.

Vielleicht, weil ich diesmal endgültig und nicht bloß vorübergehend aufhören will? Weil ich mir selbst etwas verbiete und ich auf Verbote mit zunehmendem Alter immer allergischer und wohl auch trotziger reagiere?

Ich bin mir über meine Beweggründe nicht sicher und diese Unsicherheit macht mich noch unsicherer, denn normalerweise weiß ich recht gut, warum ich wie reagiere und was ich will, oder zumindest sehr genau, was ich nicht will.

Ich fühle mich seltsam, versuche mich auf einen Beobachterposten zurückzuziehen und mich selbst mit Distanz zu betrachten. Immerhin verspüre ich eine Neugierde, wie es mit mir weitergeht, wie ich mich so beeinflussen kann, den Weg zu beschreiten, den ich zumindest in Etwa für meine nähere bis mittelfristige Zukunft geplant habe. Wobei geplant übertrieben ist. Ich schwebe im Nichts meiner Gleichgültigkeit, habe aber wenigstens einen Hauch von Vorstellung, was ich nicht will, wenn ich doch schon seit Jahren nicht mehr recht weiß, was ich will.

Ich sehe dies als Anfang von ...

Ja genau, von Irgendwas.

22.12.13 20:03
 
Letzte Einträge: Gehobenes Deutsch für Tiefstapler, Upanischaden, Selbsterkenntnisdilemma, Selbstmord


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


schmetterlingslarve / Website (22.12.13 22:32)
Zur Zeit ist es sicher schwer aufzuhören - Alkohol "gehört" in unserer Gesellschaft beim feiern dazu... Verbote reizen immer sie zu brechen. Vielleicht kannst du dein Verbot für dich umformulieren. Nicht: "ich darf nicht mehr" - in etwas, was für dich passt? Ich wünsche dir jedenfalls, dass du das "Irgendwas", was du suchst und deinen Weg in die Freiheit findest. Liebe Grüße...

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